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Kirchenversammlung im Jahr 1431. war ein gewisserChorherr Ferrari» hieher geordnet, welcher die ausItalien kommende Bischösse und andere Standesper.sonen beherbergen mußte.
Sehr wohlthätig ist auf diesem Berg das Hospi-tium der Kapuziner; im Jahr 1560 beschloß derKardinal Karl Borromaus, einen sogenannten Ob-latenpricstcr von Rho auf diesen Berg hin zu ordnen,in der Absicht, daß er den Reisenden und den Ael-plern in ihren geistlichen und leiblichen Angelegenhei-ten beystche; hiezu wiedmete er ein Einkomme» vonioo Philippsthalern: allein der fromme Eiferer starbnoch vor der Ausführung seines Entwurfes.
Was der heilige Karl wünschte, das that hernachder Kardinal Erzbischof Friedrich Dorromäus imJahr i6c>r. Auf seine Verordnung mußte ein Ob-latpriester auf dem Gotthard in dem Spikhal seineWohnung aufschlagen. Die Kapelle, welche Azzo,Oberherr von Mayland, kraft seines Gelübdes,zu Anfang des XIV Jahrhunderts auf dem Berghatte bauen lassen, diente nunmehr zum Gottesdienst.Im Jahr :6iz. suchte der Erzbischof durch Ankaufeines Platzes einen anständigern Aufenthalt für denPriester. Er fand Schwierigkeiten. Im Jahr 162zgab die Hoheit von Ury die Einwilligung zudem Ban;erst im Jahr 1629 konnte der Geistliche die neue Woh-nung beziehn. Diese Wohnung blieb vorn Jahr röggbis 1682 wieder verlassen und die Stiftung geriechin vergessen. Im Jahr 1682 erhielt der KardinalVisconti, als Erzbischof von Mayland, von den»Kanton Ury die Erlaubniß zur Errichtung eines Ka-puziner-Hospitiums für die Versorgung der Reisenden»