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müntzen. Nach hergestelltem Frieden fielen die gro-den Sorten herunter, die Batzen aber blieben diegleichen; durch Nachpragung dieser Letztern also wur-de vieles gewonnen. Um dem auswärtigen Miß-brauch des berncrschen Stempele» ju stcuren, ließBern unterm 20 August 1652 den Eingang allerfremden Scheidmüntze verbeulen und setzte die ein«heimischen Batzen auf die Hälfte, die srcyburger,solothurner und andre cidgenößische Patzen auf dreyKreutzcr herunter; damit bey solcher Herabsetzung dieUnterhane» weniger zu kurz kommen, ward ihnen be-willigt , .alle ihre ausstehende Zinse an Obrigkeitli-che Aemter, jedoch in Zeit von drey Tagen, in Der»ner-Batzen nach altem, ganzem Wehrte zuzahlen'Dies Mandat erschien den 22 Nov. 1652 und wardie Hauptursache des Mißvergnügens unter den Bau-ren. Ein? andere Ursache dazu war die Einführungdes obrigkeitlichen Salz-und Pulvermonopois.So lang dieser Handel frey gewesen, so lidt dasLand vielmahl Mangel an Saltze und die Untertha-nen wurden mit schlechtem Schießpulver versorgt.Ungeachtet nunmehr die Obrigkeit Salz und Schieß-pulver in den billigsten Preisen anbot, so wurdennichts destoweniger viele Landlcute über diese Neue-rungen zum Mißtrauen verleitet. — Eine dritte Ur-sache zum Mißvergnügen war das Tratkengeld oderder Ausfuhrzoll für die an Frcinde verkaufte Pferde,Horn rund ander Vieh; dieses Trattcngeld wolltendie Landlcute abgefchaft wissen. — Hiezu kamen nochdie Bedrückungen von Seite der Schuldendoten,der Beamten, der Landvögte u. s. w. die aberohne Dorwissen der hohen Regierung geschah«. -7