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Ausser diesen und andern allgemeinen Beschwerden,brachte bald jedes Dorf noch seine besondern hervor,die nur nach und nach mit Vermehrung des Aufruhrsauf die Bahn gebracht wurden.
Die Cuccriiecbaurcn indeß waren die ersten, wchche dcu Unwillen gegen die Obrigkeit öfentlich an denLag legten; sie gränzen an die democratischen Ran-lons; mit den Einwohnern derselben haben sie anden Festtagen, aus den Jahrmärkten, in den Gast-höfen häufigen Umgang ; wenn diese pralen mit ih-ren democratischen Vorrechten, so glauben jene, dasJoch der Aristokratie gedoppelt zufühlen und mirUngeduld streben sie nach grösserer Freyheit. Alsnunmehr auch die lucernerfche Obrigkeit die Batzenherabzusetzen anfieng, so erschienen vor ihr die Aus«geschossene des Entlibuchs, Christen Schibli,*)Caspar Stimmer, Hans Emmenegger, mit demBegehren: Entweder soll man den Werth des Gel-des wieder erhöhen oder, anstatt des Geldes, vonden Bauren die kandcsprodukte zur Bezahlung an-nehmen. Wegen andrer Geschäfte verhörte sie derRath nicht unmittelbar, sondern durch eine Com«mittce; vor dieser wurden sie angcschnarcht und son-dcrhcitllch von Hauptmann Rrebstnger heftig be-draut; hierauf flüchteten sie sich aus der Stadt weg,erfüllten nach ihrer Zurukkunft das Land mitSchrecken und Aufruhr z das Volk ergriff schwehreKolben, mit eisernen Hacken beschlagen, um sichgegen den vermeinten Ucbcrfall mit verzweifeltemEntschlüsse zu waffucn.
*) 2» die<cn Zeiten wurde Schibli von den Baurcn füreinen Erzzaubcrcr nnqesehn. S. Schnitzers Gesch. derLntlibuchcr, Th. >- S. io;>