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kill auch von dieser Seite der Hauptstadt alle Gemein-schaft zu rauben. Den «zten eroberten die Aufrüh-rer in dem untern Argau den Paß bey windisch;mit ihnen vereinigten sich nunmehr die Einwohnerin den freyen Aemtern und bemeisterten sich desHauptpasses Meningen Um auch mit den Mitver-schwornen im Laslergebiete die Gemeinschaft freyzu behalten, thaten sie alles mögliche , um sich vonden Städten Arau, Lrugg und Zofingen Meisterzu machen. Fruchtlos blieben von dieser Seite ihreBemühungen. So viele tausend bewaffnete Aufrüh.rer, ein unförmlicher/ vielköpfigter Leib, nicht vongleichem Geiste beseelt! Ihr Heer glich einer Pul.verrönne, sagt Lauster; auf einmal an gleichem Orteentzündet, hätte sie die mächtigsten Bollwerker er»schüttert — ohne Würkung bleibt sie, wenn dasPulver hin und her auf dem Boden zerstreut ist. —Als die Hilfsvölker von Neuburg zu Arberg an,langten > so waren daselbst die Rebellen schon wiederverschwunden. — Während daß die Bernerbaurendas Land mit Schrecken erfüllten, so ruhten die Lu-zernerbauren auch nicht; ein Theil von diesen stürm-te auf Luzeru los, ein andrer Theil, sonderlich dieEntUbucher, eilten den bernerschen Rebellen zumBeystand. Von den Kantonen Ury, Gchwytz, Un.terwalden und Zug wurde die Stadt Luzern so sorg-fältig bewacht, daß die Aufrührer sie nicht längerbeunruhigen durften.
Die größte Anzahl der Rebellen hatte sich umLeüenberger versammelt. Dieser hatte sein Haupt-lager zu Ostermundigen, eine Meile von der Haupt-stadt Lern. Gleich nach seiner Ankunft ließ er durch
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