Band 
Erster Theil.
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Drauworten befahl er dem Landvogt zu Krwangen,daß er die Lesatzung aus dem Schlosse entferne.Die Stadt Arau warnte er , daß ihr die Lebens-mittel sollten abgeschnidtcn werden , wofern sie dieGemeinschaft mit den Bundesgenossen im Lasier-gebiete langer verhindern würde. — Zu gleicherZeit, unterm 8 . May, forderte er, bey Andräuungder Fruchtsperrung, auf nächsten Dienstag rundeAntwort von Bern auf alle übersandten Klagpunk-ten. Die Obrigkeit anerbot sich nochmals zur Be,stätigung der schon bewilligten Artickel und zur Un.terwerfung der übrigen unter den etdgenößlschenRechtsspruch. Auch dieses Anerbieten blieb frucht-los. Endlich sah sich die Regierung zu gewaltsa-mer» Maßregeln genöthigt. Den 10. May erwähl-te sie Siegmund von Erlach zum Feldherrn ge-gen die Rebellen; schon ließ sie die wälschen Trup-pen anrücken und nahm eine Lesatzung von Neuen-burg in die Stadt auf, auch ermähnte sie die be-nachbarten Rantone zu schleunigem Beystand. —Unterm 10/20. May ließ der Rath in Zürich *) hier-über auf den Zünften eine ausführliche Nachrichtverlesen und sie hernach den 15/25. May auch unterdie Landsleute im Drucke vertheilen. Den n. Mayließ der erste Kanton die gesammte Eidgenoßschaftzur Ergreiffung der Waffen auffordern. Inzwi-schen ruhten die Rebellen auch nicht; beynah in glei-chem Augenblick zogen sie von allen Orten zusam-men; den ii. May hatte sich ein Theil derselben ausden Landgerichten des wichtigen passe» bey Gümi-nen bemächtigt; ein andrer Theil belagerte Arberg,

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') S. Beyträge zu Limffer Lh- m. 8 °. m. l- i? 7 .