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„ Heute berichtet mich der Fürst kiccolomini aus gu-«ter Neigung zu unserm Stande und der Nation,„daß von unsern ausgctrettencn Rebellen in vier-„zig stark, wol gekleidet, bey Frankfurt vorbey;„ die liessen!) sich vernehmen: sie wollen den Herzo-„gen von Lothringen suchen, dem ihre Noth klagen„ und ihn m das Land führen; denn sie wollten aus„ Gründen nicht mehr unter ihrer Obrigkeit seyn und„verbleiben. — Dieß berichte aus Sorgfalt und Ob.„ligation zu dem Vaterland u. s. w. „ —
In einem besondern Manifest ließ die rebellischenUnterthanen aus der Eidgenoßschaft so gar Kai-ser Ferdinand III durch das ganze römische Reichin die Acht thun. Dieses Manifest ist den 7 Okto-ber 165z von Rcgensvurg aus datiert und in kaiser-lichem Namen von Graf Khunzi und WillhelmSchröder unterschrieben. *) In denselben wird denFürsten und Ständen des Reiches kund gemacht:„Was sich kurz verwickcner Zeit in der Schweitz„von etlichen anfrührischen Bauren und gemeinem„ Gesind für eine Unruh erhoben und welcher Gestalt„ etliche derselben sich unterstanden, die Waffen wie.„der ihre vorgesetzte Obrigkeit zu ergreiffen. Wenn„dieses Feuer durch Vorsichtigkeit der Eidgenossen„ nicht in Zeiten gedampft worden wäre, so hatte„solches leichtlich in grössere Flammen ausbrechen„ und mithin die benachbarten Länder, zumal aber„ auch das heilige Reich, unser geliebtes Vaterland,„ ergreifen und beunruhigen können. Wenn wir„nun berichtet worden, daß sich etliche dieser aus
') Siehe auf der zürcberschen Stadtbibliolhck einen Bandin Folio, As- 71.