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hatten. Wegen Ungewißheit des Ausganges undVerzögerung der Unterhandlungen wurde nun Sto-cket von den Rantonen nach Hause berufen. Wah-rend seines Aufenthaltes zu Londcn war er bey denGrossen sowol als bey dem gemeinen Mann sehr wolgelidten. Man liebte und ehrte die Schweizer, diebey der weitesten Entfernung , ganz ohne alle poli-tische oder kaufmännische Verhältnisse, einzig ausRcligionseifer sich so treuherzig und biderb in dieseHandel eingemischt hatten. Auch bey Lromwelnhatte Stockcr vertraulichen Zutritt. Schon bey derersten Unterredung mußte er ihm ausführlich dieStaatsvcrfassnng der Eidgenossen beschreiben undauch hernach gab er ihm verschiedene Erläuterungenüber Josias Simlers Buch >le republics klelvetiornm.Bey einem andern Besuch erklärte ihm LromweUumständlich alle Ursachen und Triebfedern des Krie-ges zwischen Holland und England. — Nicht wem.ger vertraulichen Umgang pflog Stocket mit denniederländischen Gesandte»' und mit gutem Erfolgebedienten sich diese seines Raths und seiner Dienste.—Ungeachtet seiner Zurückberufung, welche doch auchnicht durchaus bestimmt war, ließ er sich also aufdringendes Anhalten sowol von englischer als vonholländischer Seite zum Aufschub seiner Abreise bere-den. Seither gicngen die Friedensunterhandlun«gen so glücklich fort , daß nunmehr von» Septem-ber bis zum Christmonat alles in Richtigkeit gebrachtwar. — In dieser Zeit geschah abermals eine ganzausserordcntlichc Veränderung «n der englischenRegierung. Nachdem LromweU das oben erwähn,te alte Parlamcnt abgeschaft harte, änderte er selbst,init seinem Kriegesrath die ganze Verfassung, indem