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von den holändischcn Bevollmächtigten, auf London,mit Versicherung, daß die andern bald nachfolgenwerden. Da in seinem Vertrag weder der Genug-thuung noch der Sicherstellung gegen das Hausvon Orange gedacht war, so erfolgte kcine Ant,Wort. Die drey andern holändische Bevollmächtigte,Nieuporr, Iongstal und pere, langten itzt auchan und thaten den zweyten Vertrag. Cromwell fuhrfort auf Bczaluug beträchtlicher Geldsummen zurCchadloshaltung, und zur Sicherheit auf Abtretungverschiedener Plätze zu dringen. Stocker und anderevermochten wenigstens so viel, daß Cromwell,bis auf die ostindifchen Handel in Amboina, wieauch in Brasilien, Grönland und Moscau, füreinmal aus weitere Genugthuung Verzicht that:hartnakigt aber beharrete er, daß ihm von den Nie-derländern zur Sicherstellung einige Plätze möch,tcn eingeräumt werden. Endlich bequemten sich dieHolländer, daß sie! zur Beruhigung der brittischenEifersucht den damals vierjährigen Prinzen von Ora,nien nebst allen seinen Nachkommen für immerund ewig von allen Aemtern, die seine Vorfahrenbefeßen hatten , von der Statthalter , Feld-herrn , Admiralstelle auszuschließen versprachen.Da aber dieser Artikel so wol die Partey desPrinzen als auch die übrigen Provinzen beleydigenmußte, so ward er bis zur Eröfnung des Frie,dens verheimlicht und Holland entschuldigte sich her-nach, daß diese Bedingniß das einzige Mittel zumFrieden gewesen.
Bey diesem allem geschah den 29. Jul. zwischenbeyden Partheyen das dritte blutige Treffen, in wel,chem die Holländrr den Admiral Tromp eingebüßt