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Nicht lang« nach dieser Taglcistung langte einenglische^ Resident in Zürich an, mit fcycrlichcrDankbezeugung gegen die reformirtcn Rantone,die zur Aussöhnung zwischen England und Holandso freundschaftlich mitgewürkt hatten und auch inden Fricdensvcrlrag dicscr beyden Elaaten auf dieehrenvollste Weise eingerückt wurden.
Auch ohne nähere, politische Verhältnisse, warin diesem Zeitalter schon bloß die R>rchc„grmcin-schaft ein kräftiger Beweggrund zur wärmsten, ge-genseitigen Theilnchmung. Bewies hievon ist dasBetragen der reformirtcn Kantone bey der Bedrü-ckung ihrer Glaubenodrüder in den piemontesi-sehen Thalern.
Den 2 ; Jänner i6;z ließ der Auditor AndreasGastaldo im Namen des Herzogs von Savoyenden reformieren Einwohnern von Luserna, Luscr-nctta, Cb Giovanni, Torre, Fenile, Campiglionc,Bubiana, Bricheraßio und St. Sccondo befehlen,sie sollten ihre Häuser und Güter verlassen, nndzwar in Zeit von dreyen Tagen, bey Leib rund Le-bcnostrafe und bey Verlust ihrer Habe; zur Nieder-lassung wurden ihnen Dobbio, Villar, Angrogna,Noraka und Bounetti angewiesen. Umsonst wende,ten sie ein, daß diese Platze kaum die eigenen Ein-wohner beherbergen könnten; sie mußten gehorchen.Mit Weibern und Kindern, Schwängern und Sau-genden zogen sie im härtesten Winter über bcschncy-tc Berge und suchten ihren Aufenthalt in den Klüf-ten der Felsen. Sogleich nach ihrem Wegzug wur-den ihre Häuser rein ausgeplündert und ihre Gü-ter verwüstet. In diesem Elend baten sie sich schrift-