Band 
Erster Theil.
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Vollmacht genöthigt. So bald sein Heer auf catho-lischen Boden vorgerückt war, schien alle Rriegs-Zucht verschwunden; so z. B. hatten die Soldatenbey Rheinau die schöne Klosterbibliotheck in denStrohm hinuntergeworfen; Tage lang brachten siemit Wcgtrcibung des Viehes zu; allen Vertragenzuwicdcr schändeten sie hie und da die Kirchen;sie verabsäumten den glücklichen Augenblick zum Ue-bcrfall der Stadt Rapperschweil: anstatt auf bey.den Seiten des Sees hinauszuziehn, zogen sie nurauf einer Seite hinauf, so daß das andre Ufer ent-blößt blieb. Wegen dieser und andrer Fehler wur-de der General von den Einen für ungeschickt,von den Andern für verdächtig gehalten. »Gewißist, daß er wahrend des Krieges wegen der fran-zösischen Bundeserneucrung mit de la Barde insehr gutem Vernehmen gestanden; eben als ernach Rapperschweil zog, schickte ihm der fran-zösische Gesandte im Namen des Königes denSt. Michaels Orden, nebst dem Patent einesGeneral - Leutcnants bey dem Kriegeshccr desTürennc.

Indem wir von den fchlgcschlagenen Anstaltender Züricher reden, bemerken wir, daß auf der an-dern Seite das Schicksal selbst ihnen günstig gewe-sen. Ein Theil ihres Kricgesheeres hatte sich zurBeobachtung des Freyenamtes bey Bremgartengelagert. Den zweyten Tag des Jahres bringe»die .Züricher in fröhlichen Gesellschaften zu. Dielucernersche Besatzung zu Bremgarten vermuthe-te, daß sie auch dießmal im Lager den so geheiß-nen DcchteUtag bey Gastmalcn und unter Lustbar-