Band 
Erster Theil.
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Pferde; MüUhausen I°o. Mann; Gchafhaustnfcndte den Zürcher«, 1000. Mann, jedoch nur zumSchirm ihres Gebietes, nicht zum Ueberfall derkatholischen Kantone.

Zu ungehinderter Fortsetzung des Krieges wur,de in Zürich von allen Zünften und Gesellschaftender dritte Theil des Silbergeschirrs zum Ausmün-zen in die Münzstette geliefert, auch den Bürgernund Landleuten wurde ihr Silbergeschirr jedoch oh-ne Zwang und Gefahr, in gleichem Preis, wie denZünften, abgenommen. ')

Wenn die Zürcher so rasch sich zuin Krieg ent-schlossen hatten, und so hartnackigt in kriegerischenGesinnungen beharrten, so lag die Schuld theils anden Geistlichen, theils an so vielen Nathsgliedern,die vormals fremden Fürsten gedient hatten. DurchGewalt der Waffen hosten jene die Gewissensfrcy-hcit,-besonders auch in den gemeinen Herrschaften,am nachdrücklichsten begünstigt zu sehn; ohnehin wa-ren diese des Kricgcslebens gewohnt und voll Un-geduld , auch im Vaterland die Hcldenrolle zu spie-len. Dem General Werdmüller wurde anfangseine beynahe unumschränkte Gewalt anvertraut;nach dem Beyspiel der Römer glaubten die Zürcher,daß sowol zur Verheimlichung als zu schneller Aus-führung der Kriegesanschlage nothwendig ein Dic-tator erfordert werde. Bey mißlungenem Erfolgaber sahn sie sich gar bald zu Einschränkung seiner

') S. znrchersches St. M. r Jenner und ie> JenaerIn dem Archiv mangelt das zweyte U- M. vvmJahr i6;6. Man sehe daS St. M- Rhancn grösser«,Chronick T. I! wie auch eine handschriftliche GeschichteiucseS Kriege» von Johann Conrad Füßlin.