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cerner hingegen rüktcn mit den entwichenen Frryämt-lern, bey 42c« stark, in aller Stille über die Höhe,von der Waldung bedekt, gegen das bernerscheHeer an. — Um zwölf Uhr gierigen einige Aergäui-sche Soldaten, zwar ohne eigentlichen Auftrag, ge-gen Wahlen auf Rundschaft aus; sogleich stießensie auf die feindliche Dorwachc, sie eilten zurük undmachten Lärm. Niemand wollte glauben, daß derFeind so nahe wäre; um i Uhr entdckten ihn diebernersche wachen und gaben dem Lager ein Zei-chen. Einige junge und unerfahrne Unterbeamtewurden zur Besichtigung der Wachen herausgeschikt;bey Erblikung derselben zog sich der Feind etwaszurük und bedekte sich. Da die Unterofficiers keinenFeind sahn, schalten sie die Wachen aus. Gegenzwey Uhr kam der Feind wieder zum Vorschein, po-stirte sich Vortheilhaft auf der Anhöhe, indem erwegen eines hohlen Weges bis auf die Halste desLeibes bedekt war und auf die bloß stehenden Bersner dapfer losfeuerte. Gleich anfangs des Treffenskam ein Läuffer von Lucern mit einem Schreiben anden lucernerschen Oberist Pfeiffer; in dem Schrei-ben war ein Befehl, keinen feindlichen Angriff zuthun, weil die Friedensvermittler zu Lucern zubaldigem gütlichen Verglich Hofnung geben. Pfei-fer vermuthete den Jnnhalt des Briefes, ungernaber ließ er die gute Gelegenheit zu vortheilhaftenrStreit aus der Hände; uncröfnet schob er also denBrief in die Tasche, unter dem Norwande, daß erdießmal keine Zeit hätte, Briefe zu lesen, und sofuhr er fort, auf die Verner losfcuren zu lassen.Je unerwarteter nun dieser Uebcrfall war, desto