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standhaft die neuen Werbungen, und zwar um soviel mehr, da man besorgte, daß die Truppenmöchten gegen die Niederlande gebraucht werden.
Im Jahr 1672. erschienen vor den EidgenossenGraf von Dohna und Oberist du Pleßis Courek,um theils eine Volkswerbung für die Generalsstaaten zu suchen, theils im Namen des Churfür-sten von Lrandenburg die resormirten Kantone ein-zuladen zum Beytritt in die schon seit dem Jahr 1658zwischen dem Baiser und dem Churfürsten errich-tete Verbindung zur Beschirmung des deutschenReiches. Da Frankreich aber mit den General-staaten schon würklich ,m Rrieg lag und auch mitjedem Augenblif der Baiser in diesen Krieg konnteeingemischt werden, so bewog die E dgenossen so-wol ihr Bund mit Frankreich als auch ihr eigenesInteresse zur Verweigerung dieses Begehrens. Aufverschiedenen, allgemeinen und besondern Tagleistunsgen stellte hierauf der holländische Resident, Abra-ham Malapert, sehr rührend vor, wie durch dieeidgenößlsche Hilfsvölker, und selbst aus den ressormirten Kantonen, die Niederlande unter dasfranzösische Joch gebracht werden; sehr dringendbat er also, daß diesem Mißbrauch der eidgenößüsehen Truppen gesteurt werden möchte; in dieserBitte ward er auch von den kaiserlichen und spa-nischen Gesandten in der Eidgenoßschaft eifrigunterstützt. Von den mehrern Orten erfolgten würkslieh ernsthafte Schreiben an ihre Oberste und Haupt-leute, daß sie eher den Abscheid begehren als sichgegen die Niederlande oder gegen das deutsche Reichanführen lassen. Wie schlecht diese Befehle von den