Band 
[Zweyter Theil.]
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wähnten Zurückstellung der geistlichen Güter, derbaslersche Bischof Anspruch auf die Domkirche in-er Gladt Bafel und die Kirchengeschmeide dersel-ben. Die Stadt Basel verschanzte sich gegen dieseAnforderung hinter einer mehr als hundertjährigenBesitzung. Auch mit Bern war der Bischof inStreitigkeiten gerathen. Ungeachtet nämlich schonseit 140 Jahren mit Mehrheit der Stimmen dieGlaubensverbesserung in dem Münsterthal einge-führt wäre, so fienq nunmehr im Jahr 1670 derBischof an, durch seine Priester in Münster Messelesen zu lassen. Kraft des ewigen Burg - und Schirm-rechtes vom Jahr 1486 mußte sern sich der bedräng-ten Rcformirken im Münsterthale annehmen.Mündlich und schriftlich wiedersetzte sich dieser Ran-ton solchen Neuerungen; der Bischof hingegenglaubte sein eigenmächtiges Verfahren hinter demMünsterschen Friedensschlüsse, dem passauischen Ver-trag , dem Religionsfrieden, wie auch hinter seinerrmwiedersprechlichen Landeshoheit verbergen zu kön-nen. — Während dieser Zerwürfniß wurden im Jahr1671 dem Rönig in Frankreich von den mehrernOrten einige neue Werbungen bewilligt. Auch Bernbot die Hand zu solchen Werbungen, jedoch unterdem heitern Beding, daß der Rönig den Münster-thalerhandel zur Befriedigung der Reformirten bey-legen helfe. Würklich wurde durch königliche Ver-mittlung weiters Meßhalten in Münster verhindert.Auch zürrch sollte die französischen Hilfstruppenvermehren; da aber dieser Kanton in keinen Zwistverwikelt war, bey welchem ihm die königliche Ver-mittlung hatte dienen können, so verweigerte er