Band 
[Zweyter Theil.]
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) von Bern und Zürich der Stadt Straßburg ein2 Zusatz von einigen 100 Mann bewilligt. — In gleis2 chcm Jahre wurde der Röntg in Frankreich wähs, rcnd seines Aufenthaltes zu Brjsach von verschies- denen Kantonen begrüßt; aus Besorgn-ß, daß Oesr sterreich hierüber eifersüchtig seyn möchte, wurdes von andern Kantonen dieses Ceremonial unterlassen. —s) Im Octobec verlangt der kaiserliche General La»r plter eine Volkeswerbung von der Stadt Basel»!> Auf Anfragen dieses Kantons gieng der Rath deri übrigen beynahe einstimmig dahin: Bey dreßmalisk gen Zeitumstandcn könnte wol kein Ort für sich bes/ sonders, ohne Gefahr, irgend einer der kriegendenMachte beystehn und werde die ganze Eidgcnoßschaft^ überhaupt bey der Neutralität am sichersten bleu-, ben. — Im Jahr 1664 hatten diejenige Rantone,^ welche mit Spanien verbündet waren, dem Grafenr Casati zur Beschirmung der Freygraffchaft Dur-^ gund einen Volkesaufbruch bewilligt; für diese und^ für andere im Maylandischen geworbenen Truppenwurde der freye Paß nach besagter Freygrafschaftgefedert: inzwischen war man schon mit dem Rais> ser, mit Spanien und Frankreich wegen eines Neu-r tralitätovertrages für Burgund sowol als für das' Elsaß, Lrisgäu und für die österreichischen wald-stadte in nähere Unterhandlungen getretten; die, mehrere Kantone riechen also zum Aufschub dieser: vaßbewilligung, bis die eidgenößischen Gesandte

in Burgund mit dem dasigen Statthalter Franzescod'Alvelda und dem französischen Feldobersten, Hers^ zogen von Noailles, einen Waffenstillstand würdenzu Stande gebracht haben. So weit entfernt indeß