Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Minister, ja sogar mit den Paßports derselben nach«Straßburg geschikt, und nur zu Beschirmung derStadt und ihrer Befestigungswelker gebraucht wor-den seyn; zugleich schrieben sie an die eidgenößi-schen Hauptleute in Gtraßburg, weil diese Stadtohne Vorwissen der Rantone die Neutralität Hinstangefttzt und sich mit einer kaiserlichen Garnisonverwahrt habe, so sollten sie in Zukunft sich auf Be-schirmung der Stadtfortification allein einschränkenund auch von niemand als von den StadtofficiercnBefehle annehmen.

Zu Anfang des Jahres 1679 erfolgte endlich derFriedensvertrag von Nimegen, Kraft dessen Spa-nien die Freygrafschaft Burgund für immer anFrankreich abtrat. Nach geendigtem Krieg erfolgtein Gtraßburg die Abdankung der eidgenößischenTruppen; die Retchsvölker nahmen gleichfalls denAbzug; im September kam der General Monclasund nöthigte erstlich die Stadt Colmar, hernachdie übrigen, vormaligen Reichsstädte im Elsaß demKönig in Frankreich zu huldigen.

XI.HI.

Streithandel wegen des französischen Re-sidenten in Genf. 1679.

Ensher hatte de Favre, ein eingesessener Bürgerzu Genf, in dieser Stadt die Geschäfte des Rö-nigs in Frankreich besorgt. Nach de Favre Hin-scheid wollte der König einen seiner Unterthanen/