Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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zurükgetriebenein blutiges Gefecht entstand auf derBrücke; sie ward angezündet und Haufenweise stürz-ten die Streitende hinab in den Rheinstrohm; dieFranzosen zogen sich zurük; von den Kaiserlichen wur-den über tapsend erschlagen; Graf Portia und PrinzKarl von Baden verloren im Wasser das Leben.Von den Franzosen blieben nicht weniger; drey undzwanzig Wagen voll verwundeter Officiers wurdennach Basel geführt. Mit Wuth bombardierte hier-auf Crequi die Stadt Rheinfelden und schon loder-ten über dreißig Häuser im Rauch auf. Die Ein-wohner flüchteten ihre Habe auf baßlerschen Loden;von Angst bis nach Laufenburg warfen sie längstdem Rheinstrohm Bollwerker auf; zugleich eilte ih-nen über den Gchwarzwald das kaiserliche Kriegs-Heer zu Hilfe; den 8 . Julius hob Crequi das Lagervor Rheinfelden auf und zog sich durch die obenMarggrafschaft hinab gegen Offenbmg. Hierauskehrten auch die eidgenössischen Truppen von Ba-sel wieder nach Hause.

Im September dieses Jahres (1678) waren ei-nige französische Proviantschiffe von der Besatzungzu Straßburg, wobey sich auch die eidgmößischei!Truppen befanden, theils versenkt, theils aus Lanlgebracht worden. Dieses erklärte der französisch!Bottschaftcr gegen Zürich und Bern als Eindruck!in den eidgenößischen Bund mit der französischenRrone; zugleich begehrte er, daß, weil Straßburgnunmehr die Neutralität verwürkt hätte, man vondorther die eidgenößischen Besatzungsvölker zurük-ruftn sollte. Die beyden Rantone stellten vor, daßdiese Völker nicht ohne Vorwissen der französischen