Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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lin, wie auch anderer Prinzen und Prinzcßinnen vomGeblüte. Von der Dauphine und von der Herzo-gin von Orkans ward ihre Anrede in deutscher Spra-che erwiedert. — Nach abgelegten Complimcnten,kehrten sie mit einer Beschenkung von Dublo-, nen, auf jeden Gesandten , nach Haufe. WenigDank und Beyfall hatten sie durch ihr Betragen er-worben. In Zürich flogen anonymische Blatter her-um, worinn ihnen ihr Nachgehen als Erniedrigungzur Last gelegt wurde. Mit ihrem Betragen ver-glich man das Betragen eines holländischen Gesand-ten, der im Jahr 1679. durch einen Prinzen vomGeblüt mußte eingehollt werden, weil er wiedrigen-falles, ohne Verhör, würde'nach Hause gekehrt seyn.Vielleicht daß den Gesandten - die Ledeurung undder Einfluß des Ceremoniels weniger bekannt wa-ren als dem französischen Monarchen. Allzu gutwußte dieser, wie nachtheilig die Herabsetzung desRanges und der Ehrenbezeugungen für das eidgenößi-sche Ansetzn in der Welt seyn werde. Diese Gesandt-schaft sowol als diellebergabe von Straßburg erwektenhie und da bey dem Landvolk, besonders auch. indemBernergebiete, Unwillen gegen die Obrigkeit,als hakte sie das Vaterland an Frankreich verrathen.In dem Jürchergebiet waren zween Seebauren sotoll, in Gegenwart eines Bürgers zu sagen: „Man„müsse die Bürger aus der Stadt aufs Land, und.» die Landleute in die Stadt schiken, indem derObrig-»keit nicht zu trauen sey. „ Hierüber wurden siein den Wellenberg gesetzt, zu öffentlichem Wieder-ruf in der Münsterkirche und zu drcyjähriger Ver-bannung verurtheilt. Wenn auch diese Bestrafung