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anwesenden, savoischen ausserordentlrchen Gesand-ten, Grafen von Govon; aufeidgenößische Empfeh.lung erklärte sich unterm letzten November der Her-zog von Savoxen, daß bereits ein Theil seinerreformierten Unterthanen freyen Wegzug nachGenf erhalten habe, und daß gleiche Freyheit auchden übrigen sollte vergönnt werden. — Beym Auf-schub aber wurde den 14. Dezember über die pie-montesischen Angelegenheiten eine neue eidgenößi«sehe Tagleistung zu Arau gehalten. Vorläufigverglich man sich, daß von jedem hundert dieser pie«montesischen Flüchtlinge die Stadt Zürich acht undzwanzig, Bern vier und vierzig, Basel dreyzchn,Schaffhausen neun, St. Gallen sechs Personenaufnehmen sollte. Anfangs des Jahres 1687. kamensie bey rauher Witterung, über die beschneiten Ge-birge auf Genf und von da vertheilten sie sich in diereformierten Rantone. Nur allein in der StadtZürich nahm man bey 700 Personen auf; sie wur-den theils in den öffentlichen Gebäuden, im Spi-thal, in den Pfrundhausern zu St. Mvriz und St.Jakob, in der Sellnau, in dem neuen Zuchthof,theils auch in Privathausern beherbergt; diejenigeBürger, welchen es zu ihrer Bewirthung an Platzmangelte, gaben ihnen Unterstützung an Gelde; einezahlreiche Menge dieser Flüchtlingen wurden in denzürcherfthen Münicipalstadten, zu Bülach, Stein,Eglisau, Winterthur untergebracht. — Die piemon-resische Prediger und diejenige unter den Thalleutcn,welche Gewalt mit Gewalt hatten abtreiben wollen,wie auch eine grosse Anzahl unmündiger Kinder be-hielt noch der Herzog zu Nice, zu Montmesian und