Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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ser herumirrenden Horden; jeder Hausvater des arm-seligen Haufens unterschrieb sich, daß sie mit All-bruch des Frühlings den Eidgenossen nicht langerzur Last fallen wollen. — So groß indeß die Wun-der der Wohlthätigkeit waren, welche die religiöseTheilnehmung hervorbrachte, so sehr ward von Zeitzu Zeit der wolthätige Enthusiasmus durch das un-besonnene Betragen der Flüchtlinge selber geschwächt.Mit dem Frühling 1639. hosten die Rantone vondenselben entledigt zu werden. Umsonst, daß sowoldie Generalstaaten als der Churfürst zu Branden-burg und der Landgraf von Hessen - Rassel für dieseUngiüklichen noch so bewegliche Biktschreiben einsen-deten , schon lange waren die Rantone ihrer Unfu-gen müde geworden; im Apnll 1689. wurden siemit beträchtlichein Reisegeld über die Gränzen ge-führt. Ungeachtet des ihnen in dem Herzogthumwüriemberg bewilligten Aufenthaltes, faßten sienichts destowenigcr schon im Augstmonat den Ent-schluß , mit bewafneter Hand zurük nach ihrer Hei,Math zu kehren. In Geheim schaften sie zu St.Gallen, zu Genf, zu Neuenburg Gewehr an;der eine Theil sollte durch pündten und Mayland,Der andere Theil über den Genfersee nach Hausegehn. Schon waren sie ganz unbemerkt bey 120.Mann stark durch pündren gekommen, als mansie hernach in den Kantonen Schweiz und Ury inVerhaft nahm, und auf Anhalten des Grafen vonGovdn, als savoischen Bottschafters in der Eidge-noßschaft, gesanglich nach Türin auslieferte. Dieandere Parthey, in 1500 Mann, worunter sich rwofranzösische Flüchtlinge befanden, hatte sich ganz in