Band 
[Zweyter Theil.]
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Gesandter zu Turin und Generallieutenant über diepiemontesischen Truppen in Zürich erschienen; daselbsttrat man mit ihm in Berakhschlagungen sowol überdie Sicherstellung der piemontesischen Gewisirns-freyheit als auch über die Verpflanzung der fran-zösischen Flüchtlinge/ die sich immer noch so zahl-reich in der Eidgenoßschaft aufhielten / und die jelanger je' mehr dem Volk beschwerlich zu werden an-ficngen. Golloway machte Hofnung/ daß man ih-nen in Iörland einen festen Wohnsitz werde einräu-men können , und so entschloß man sich von Seiteder Rantone, sie noch bis künftigen Frühling irrder Schweiz zu bewirthen.

Im Jahr iüy8. schiften diese französische Flücht-linge aus ihrem Mittel Jakob de Bürjac, Markisde Röche-Güde, und Friedrich de Loriol de la Gri-velliere an den Rönig in England/ an die Gene-ralstaaten, an den Churfürsten zu Brandenburgund an andere protestantische Stande, mit dringen-den Bitten entweder um willige Aufnahm oder we-nigstens um Beysteuer an Gelde. — Nicht nur inder Eidgenoßschaft war man dieser Leute seit lan-gem müde geworden, sondern auch diejenige, wel-che wahrend des Krieges sich in piemont niederge-lassen harten, erhielten nunmehr auf Anstiften desKönigs m Frankreich von dem Herzog Befehl, beyLebensstraf? in Zeit von zween Monaten sich ausdem Land zu entfernen ; indeß erlaubte man ihnen /ihre Habe mir sich zu nehmen, und was sie nichtmit nehmen konnten, ward ihnen von dem herzog-lichen Intendant um den Preist des Ankaufs mikbaarem Gelde bezahlt, — Diesem Befehl gemäß M(H. Theil.) K