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in England. Aller Orten ward er als Retter derFreyheit und der Kirche begrüßet. Nach schwachemWiderstand flüchtete sich Jakob nach Frankreich.Fu seinem eignen Schaden beschützte ihn Ludwigder Grosse.
Jener Waffenstillstand, der im Jahr 1684 zwi.schen Frankreich und Teutschland auf zwanzig Jahregeschlossen worden, daurete nicht lange. Sogleichim Jahr i68Z. nach dem Hinscheid des letzten,reformirten Churfürsten in der Pfalz, hatte derHerzog von Orleans, als Schwager des Verstorb-nen , Anspruch auf die pfälzischen Ländereyen gemacht.Ganz ungültig war dieser Anspruch, indem bey derVermählung seine Gemahlin auf die Erbfolge feyor-lich Verzicht gethan hatte. — Im Jahr 1688 solltezu Tolln ein neuer Churfürst gewählt werden. Diekaiserlich gesinnte Sriftsherren hatten sich auf Seitedes baierfchen Prinzen Joseph Clemens, — diefranzösisch - gesinnte hingegen auf Seite Wilhelmsvon Fürstenberg geneigt. Ungeachtet der Pabst je-nen bestätigte, so bemcisterke sich gleichwohl dieserdes Churfürstenthums, und zwar mit Beyhilfe derfranzösischen Waffen. — Bey dem drohenden Krie-gesgewitter vereinigten sich Deutschland und Spa-nien; selbst den Religions-Haß fetzten sie für ein.mal bey Seite, und, um Frankreich desto leichterdemüthigen zu können, nahmen sie nunmehr Eng-land und Holland willig in ihren Bund auf; gleich-wie der französische Monarch den flüchtigen Jakobbeschützte, so traten sie hingegen auf Seite destriumphierenden willhelms.
Unter solchen Umstanden suchte Frankreich eidge-