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von Bern und Ury, verlegt werden. Auf den er-sten Angriff erwähnter Städte soll der dreyfacheAuszug von Lern , Basel und Sololhurn vorrü-ken, im Fall grösserer Noth aber ein allgemeinerLandsturm ergehn. Endlich sollen von der Graf-schaft Laden 20s Mann, mit Offiziers von Ba-den, an die Gränzen gegen Lauffenburg gelegtwerden. Alles dieses wurde bewerkstelligt, freylichnicht ohne Gezänk. Bern und Zürich nämlich hat-ten lieber in die Städte selbst Besatzungen gewor-fen ; Lucern, die Hälfte von umerwalden, Gla-rus und Appenzell hingegen hakten sich immer aufSeite Frankreichs geneigt. Ungeahndet sah Gla-rus 100 Mann — pündten noch zahlreichere Hau-fen nach Frankreich ziehn; Tagsatzungen wurdenauf Tagsatzungen gehalten; niemals kam man zueinhelligem Schlüsse.
Um die pündtner und die Eidgenossen mürberzu machen, bediente sich Oesterreich der durchgän-gig herrschenden Theurung. Auf einmal wurdeden pündlnern alle Zufuhr an Salz und Getraidaus dem Tyrol und aus Schwaben verweigert.Wenn die Zufuhr wieder geöfnet werden sollte, somußten sie fernere Werbungen nach Frankreichverbeulen.
Auf den Zugleistungen berathschlagt man sichimmer über die Beschirmung der Waldstädte; beyder Unentschlossenheit der Kantone kam Ludwig XIV»nach Waldshut und forderte Brandschagung; ei-nige Franzosen wagten es über den Rheinstrom zuschiesscn, und zween Eidgenossen wurden erschlagen.Freylich machte dieß die Kantone aufmerksam, iiW