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gen. Oeffentlich wurde der eine Bürgermeister alsfranzösischgesinnt ausgeschrien, der andere als eng-lischgcsinnt. Jener ließ die Anschwärzung nicht aufsich liegen; die Urheber derselben wurden um ver-schiedene/ freylich kleine Geldsummen gebüßt.
Kaum hatte der französische Bottschafter die Un-terhandlungen mit England Vernehmen / so be-klagte er sich darüber in einem bittern Schreibenan Zürich unterm 14 Jenner 1690, Wenig würktedieses Schreiben; der Religionocifer riß die Gemü-ther auf Englands Seite. Im Februar dieses Jah-res trat die reformtrte Tagleistung in nähere Un-terhandlungen mit Loxe. Man verglich sich, demKönig 4000 Mann Hilfsvölker zusenden; im Na-men des Königes aber behielt sich der brittische Ab-gesandte die Erwählung der Offiziers vor; wenndieser Vorbehalt Schwierigkeiten verursachte, so wur-den sie noch weit mehr durch einen andern Punktvermehrt, wie sich nämlich dieses neuen Bündtnisseswegen die reformirten Baritone am sichersten ver-wahren könnten, sowol gegen die catholifchen Ran«tone als auch gegen die französische Rrone? VonEngland begehrten jene eine beträchtliche Geldsummezur Hinterlage, mit Bewilligung, sie im Fall derNoch anwenden zu dürfen. — Hierüber geriethendie Kantone unter sich selbst in Zerwürfniß. Bernglaubte, weil er das meiste Volk hergebe, so kommeihm auch der grössere Theil des hinterlegten Geldszu; Zürich drang auf gleichförmige Theilung desGeldes, indem ja, wenn Bern dieses Bundes we-gen von Frankreich angegriffen würde, alsdenn auchdie andern Kantone den Bernern zuziehen müßten.