Band 
[Zweyter Theil.]
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>„ser gefährlichen Freundschaft hervorquellen könnte,/„aus Gottes Worte vorzustellen genöthigt wur-1 „den?— Der Höchste segne ferner eure Berathschlag^„gungen, damit das Schiflein unsers lieben Vater-landes, welches nun lange Zeit bey gutem Wet.>,tcr und ziemlich weit gefahren, auch forthin und>„ bis an den lieben jüngsten Tag ausrecht verbleibe„und dermal einst anlande an dem fröhlichen Gestad„ des himmlischen Vaterlandes u. s. w. „

Dieses Schreiben, welches Dr. Ioh. HeinrichHeidegger im Namen der zürcherschcn Kirchen-undCchuldiencr überreichte, würkte auf die Regierungso viel, daß sie alle Verbindungen mit Frank-reich aufzulösen bereit war. Für einmal aberwurde die Vollziehung eines so raschen Entschlussesdurch die Gegenvorstellungen der übrigen reforrmieten Rancone verhindert. In Zürich ließ manes dabey bewenden, alle diejenige ernstlich zu stra-fen , von welchen man glaubte, sie hätten derösterreichischen Erbvereinigung nur im Gering,sten zuwicder gehandelt. So z. B. wurden Obrist»Lieutenannt Oberkan und Haupkmann Schellen»berg bey Verlust des Bürgerrechtes zu persönlicherStellung in Zürich verurtheilt; Vberkan erlegteeine Geldbuße von tausend Gulden, weil er gegendie Deutschen als Befehlshaber gedient hatte;Schellenberg aber, welcher sich in Flandern ge-gen Holland hatte brauchen lassen, sah sich um 100neue Thaler gebüßt; beyden gab man Befehl, daßsie alle in ihren Compagnien dienende Bürger undkandlcnte, welche den Abscheid begehren, damitversehn, und sich keineswegs weder gegen Deutsch-