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land und Oesterreich noch gegen England und 2Holland weiter anführen lassen. Diesen erhaltenen scBefehl legte Haupkmann Lochmann dem König -vor, mit Versicherung, daß ihn nichts von Beobs t<achtung desselben abhalten werde, worauf er sogleichmit der ganzen Compagnie abgedankt wurde. d
Nach fruchtlos wiederholten Tagleistungen einzel- dner Kantone, ward nun im April 1690 eine allge- bmeine Tagleistung gehalten. Dabey erschienen der stkaiserliche, der französische und der spanische Ge, dsandle. Mittlerweile hakten sich den eidgenößischen vGränzen zwey Briegesheere genähert. Nachdem nhierüber der französische Gesandte, Amelot, die vRantone beruhigt hatte, so liessen es diese dabey bbewenden, die Hochwachen zu besetzen und alle Po-sten zubestellen. k
Auf der Tagleistung erschien Graf Lodron, der «kaiserliche Gesandte, mit folgendem Vertrag: —Sowol aus dem an Euch abgelassenen Schreiben kdes Reichstages als aus andern Manifesten wirdEuch genug bekannt seyn, wie ohne die geringste rgegebene Ursache die Krone Frankreich nicht nur den >Aachischen, Münsterschen, Nimmegischen Frieden,sondern auch erst neulich den so heilig zugesagten, ^zwanzigjährigen Waffenstillstand geradezu und gewalt-sam gebrochen: dessen ungeachtet sieht man, daß lder mehrere Theil der Rantone und zugewandten -Orte fortfahren, dieser Krone sowol durch Volkes- 'Werbungen als durch Oeffnung des Passes und der -Zufuhr gegen das Haus Oesterreich Beystand zu- 'leisten. Dermög der Erbvereinigung darf aber derBaiser erwarten, nicht nur daß die eidgenößische