Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
181
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I5r

Neutralität auf: Und welch ein Undank, wenn Ihrdie Feinde des Königes nicht mit aller Macht vyneuern Passen abhalten würdet ! Schon rükt der Dau-phin mit seinem Heer in das obere Elsaß;/auf euereignes . Verfahren kömmt es an, auf was für eineSeite er sich hinwenden werde. — Baden den 15August 7690.

Dieses Schreiben langte um 15 Tage zuspat an,und daher machte es die Rantone dcstoweniger ver-legen. Die Dränungen in demselben wurden durchein Schreiben des spanischen Gesandten, GrafenCasati, vereitelt; schon unterm 1 Augstmonat beru-higte dieser die Eidgenossen wegen des Anmarschesder kaiserlichen Völker.

Auf gleicher Tagleistung beklagte man sich bey demkaiserlichen Gesandten, Grafen von Lodrom ,daß die eidgenößische Besatzung bey Angst, anstattnach den Vorkommnissen mit gutem Gelde, nurmit schlechter, in der Eidgenoßschaft verbotenerMünze bezahlt und noch immer der freye Rauf ge-sperrt werde.

IVIII.

Theilnehmung der Kantone an den Gefah-ren der Stadt Genf, der Stadt nnddes Bistums Basel.

Im Iahr 16)0.

^avoyen war nun einmal mit französischen Rrle-gcsvolkern besetzt; die benachbarte Stadt Genf