Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
182
JPEG-Download
 

182 —

sah sich mit Fruchtspees/Theurung, Feindseligkeit Eten bedrohet; ihre Bundesschwestern Zürich und! diBern stellten auf den Tagleistungcn im August und ^September 1692 den übrigen Ranlonm dringend v>die nahe Gefahr vor; in gemeineidgenößischem Na-chen überreichte man dem französischen Gestindten, ^Amelot, eine Bittschrift, baß Genf mit der Frucht-speerung und andern Feindseeligkeiten verschont blei- ^ben möchte. Sowol von dem Gesandten als auch hvon dem französischen Generalen St. Ruth wurden h,den Rantonen die freundschaftlichsten Berstcherun- ^gen gcgebeu; dadurch aber liessen sich Zütich und .,jBein keineswegs einschläfern, sie boten auf den yFall der Noth einige iooo Mann auf, auch schickten sisie den Oberst Oberkan von Zürich nach Genf, gwelcher daselbst mit dein'Kriegesrath die erforderli- rchen Anstalten verabredete ; ihm folgten andere De- „putierte von Zürich und Bern; auf allseitige obrig- Ikcitkiche Bestätigung verglichen sie sich, daß die Be-satzung Zu Genf, welche nicht viel über Zoo Mannstark war, um 8->„ Mann vermehrt werden sollte; ^auf eigne Unkosten sollte Zürich 200, und Bern 400 lMann unterhalten; Genf aber sie mit Quartier ^und Gerathen versorgen und noch 200 Mann am iwerben lassen. Von Bern aus marschierten in aller -Stille die 40s Mann ab, auch wurden Proviant 1und. Munition herbeygcschaft. Noch schob Zürich 1den Zuzug seiner 20a Mann auf; nicht eher verstandsich hiezu dieser Kanton ein, bis auf wiederholtesAnhalten eines Bernergesandten, und zwar nur un-ter folgenden BedingNisscn: daß die zürchersche Trup-pen in gleichem Golde beyder Städte/ Zürich und