Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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dern als gesetzlicher Mittel und Formalitäten bedie-ne.— Zu Verhinderung grösserer Unruhen schiktenunmehr die gemeineidgenößische Tagleistung ingemeinschaftlichem Namen den Bürgermeister Ioh.Heinrich Esther von Zürich! und den SchultheißIoh- Nudolph Dürler von Lucern als Gesandtenach Basel. Mittlerweile fuhr daselbst die Bürger-schaft fort, den Rath mit Rlagschriften zu bestür.men; in einer derselben wurde der Gtadrschreiberder schwersten Vergchungen beschuldigt; zur Ver-meidung grossem Verdrusses gab er freiwillig seinAmt auf; an seine Stelle kam der Rathschreiber;UM die erledigte Rathschreiberstelle bewarb sich nun-mehr auch der obenerwähnte Demagog, Dr. pe-llst., dadurch erwekte er bey der Bürgerschaft einsolches Mißtraun gegen seine Gesinnungen, daß sieauf einmal den ihm anvertrauten Gewaltsschein zu-rükforderte, und ihn nicht länger als ihren General-Sachwalter ansehen wollte.

-Auf wiederholte Klagen der Bürger ward einRathsherr aller seiner Ehren entsetzt, und eine ge-wisse Frauensperson, die sich bey verschiedenenRathswahlen eingemischt hatte, sah sich ins Gefäng-niß geworfen. Damit war die Hitze des Volkes nochnicht, besänftigt; es begehrte, daß alle und jedeRathsglieder, welche bey den vier Heimlichem derBestechungen beschuldigt worden, zugleich mit ihrerganzen Vcrwandschast, bis zur Beendigung des Han-dels von dem Rathe ausgeschlossen seyn sollten; ohnedie eivgcnößische Gesandtschaft zuerwarten, dranges auf schleunigste Untersuchung der vorgetragenenBeschwerden. — Unterm 12 März überreichten die