Band 
[Zweyter Theil.]
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„ Demnach ersuchen wir E. E. Gtt. und W. bey„ solchem Anläse das Interesse der bedrängten Rir-„ che Gottes in und ausser dem Vaterlande, sons„ derbar in der benachbarten und verbündeten Stadt„ Genf, wie auch da und dort in dem Landesfrie-,2 den in väterliche Bcherzigung zu ziehen. E. E.„ Gn. und W. ist bekannt, daß von Seire des Abbts„ zu St Gallen der Landesfrieden auf verschieb„ dene Weise gekränkt wird.

„ i. Verbeut er der evangelischen Gemeinde Samt«Margarethe im Rhcinthal ganz ohne Ursache zu„ Winterszeit die Sonntags - Catechisationen. 2.„ Schwächt er die hergebrachte Freyheit dieser Gesz, meinde, einen Prediger nach eignem Belieben zu„wählen. Z. Will er in der Gemeinde Salmsach„ die bisher üblichen, halbjährigen Visitationen des„ Decans nicht mehr gestatten. 4> Nöthigt er zu„ Sittcrdorf den Pfarrer, daß er, dem Herkoim„ men zuwieder, Kirchen - und Pfarrhaus aus sei--- nen Zehnten - Einkünften, die aber das Pfrundcin-„kommen selbst sind, unterhalten solle, und zwar„ aus dem gefährlichen Grundsatz, weil nämlich sol-„ches der Tridentinischcn Kirchenversammlung ge-„ maß sey, u. s. w. „

Diese und andere Beschwerden brachten die zür«chcrsche Gesandte auf der Tagieistung, und zwarnicht ohne Erfolg vor.

Im Jahr i6yr. ward Dccan Goßauer zu Macbachim RheiMha! unter dem Vorwaude, daß er gegenden Landee-ftieden gepredigt hätte, zum zweytenmale vor dem Richterstuhl des Abbts zu St. Gablm gefordert. Da er wegen vorgeblicher Unpäßlich-