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keit ausblieb, so ward er von dem Adbte enrsezt.Auf der Tagleisiung zu Baden ward die Vollziehungdieses Urtheils von den catholtschen, mitregieren-den Rantonen gebilligt und dem Pfarrer Goßanerbefohlen, in Zeit von drey Wochen den Flecken zuräumen. Von Zürich aus wurde hierauf den ?Augstm. Rathsherr Salomon Hirzel, vormaligerLandvogt im Thurgäu, an den Mbt abgeschickt;demselben bewies er aus Urkunden, daß er keinenPrediger im Rheinthal zu entsetzen befugt sey, undder Abbt ließ jezt den Dccan Goßaner imgckranktin dem Besitze der Pfarre.
Den 16 Nov. gleichen Jahres i6yr ward wegender Rheinthalischen ReUgionszwiste überhauptzwischen dem Abbt und zwischen dem Ranton Zü-rich eine Zusammenkunft zu E!gg verabredet; unterallerley Vorwande schob sie der Abbt auf; erst im Hör-nuug 1692 kam die Unterredung zu Staude undwurden verschiedene Punkte berichtigt.
Schon wieder im Julius 1694 entstand ein neuerStreit im Thurgäu zwischen den Reformirtenund Rarhoiiken in der Gemeinde zu wängi,indem letzter für Chor und Altar zu viel Platz weg-nehmen wollten. Durch Vermittlung des Landvog»tey-Amtes »nd einer Gesandtschaft von Zürichward ein Verglich getroffen und derselbe von denregierenden Kantonen bestätigt. Nichts desto weni-ger fuhr der katholische Meßpriester fort, dem rcfor-mirten Pfarrer und Küster den Kirchthurm und dasChor zuverschüessen. Zugleich erlaubte er sich gegendie Reformirten die ungezogensten Worte. Ungeach,tet alles Zuredens von Seite des Predigers, wur-