Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
228
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I.XIII.

Der Bodenfte von den Kayserlichen be-unruhigt.

Im Iahr 16-4.

^ 3 on Zeit zu Zeit wurde die eydgenößische Nemtraiität nicht weniger von den Rayserlichen als vonden Franzosen beunruhigt. Es befand sich einMarktschif zu Rheinegg , mit mehr als 11Z MalterGetraydes, theils in dem LanKe selbst gewachsen,theils schon vor etwas Zeit mit Frcypaß auf demRcichsboden erkauft. In diesem Schiffe waren über»dieß andere Kaufmannsgüter aus Italien und Pünd-tcn. Damit fuhren die Schifieute ganz nahe andem fürstlichen Ufer; auf ihrem Wege nach Roschachbegegnete ihnen, und zwar auf eydgenößischer Sei-te , ein Schiff mit kayserlichen Soldaten, die sichdes Marktschiffes bemächtigten. Die Rheinthalerjagten vergeblich dem Raub nach. Unverzüglichschikten so wol der eydgenößische Landvogt zu Rhein-egg als der fürstlich St. Gallische Obervogt zuRoschach einen Eilboktcn an den Bischof zu Konstanzso wol als an den ausserordentlichen kayserlichenGesandten in der Schweitz. Es erfolgte keine an-dere Antwort, als daß sie sich dieses Geschäftes nichtbeladen könnten, mit Verdenken, daß die Bewilli.gung des Gctraydkaufes auf dem Reichsboden kei»neswegs von den Städten Lindau und Bregen; ab-hänge, sondern einzig und allein von ihnen, naimlich dem Baron de Neveu, als kaiserlichem Gesandt