Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Schaaren nach der Pfalz, oder in das dürre Bran-denburg auswanderten; Lnr Jahr 169g. überließman den Holländern ein ganzes Dcfensivbata llon.Den Fabricken warf man nun die Vermehrung deshungerigen Volks vor; indeß waren es diefe Fabri-ken, die durch Arbeitslohn die Noth linderten; dieRey und Bonrguet, französische Flüchtlinge vonNismes, hatten die Strümpfweberstühle und dieMoußeline - Manufacturen errichtet; auch verbes-serten sie die Seiden - und wollefabricken-Als Ends des XVIItcn Jahrhunderts, bey fort-währendem Krieg, zwischen.Deutschland und Frank-reich , aller Handel zwischen diesen beyden Reichengänzlich gehemmt war, so drang man von Seite derdeutschen Reichsstände den eidgenößischen Rauftleuten, die nach Deutschland handelten, nicht nursehr genau clausulirte Atteftatsbillets auf, sondernman belegte auch ihre Waaren mit ganz neuen undbeschwehrlrchen Zöllen. Hiezu kam noch, daß hieund da die Zollbeamte aus den leichtesten Ursachen,und auf leere Vermuthungen hin, die Waaren langeZeit aufhielten. Im Namen sämmtlicher XIII. Kan-tone und zugewandter Orte, wurden hierüber ver-schiedene Klagschreiben an den Bischof zu Konstanz,und den Herzog zu Würtemberg, als ausschreibendeFürsten des schwäbischen Kraises ^ wie auch an dieoberösterreichische Regierung, und an den außer-ordentlichen, kaiserlichen Bottschafter in der Schweizabgeschickt; mit Bitte, daß die eidgenößische Kauf-leute bey dem klaren Buchstaben des Baslerfrie-dens vom Jahr 1499, wie auch bey dem österrei-chischen Erdverein und bey dem Zollvertrag vom