Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Rantsne das mayländische Rapitulat mit Pht- ^tipp V. erneuert hätten , nunmehr der Baiser ihnen ,die Erbeinigung aufsagen werde. Hingegen über- .reichten ihm die Rantöne folgende Erklärung: ,io. Daß sie sich zu unumschränkter Neutralität ,einverstehen, und keiner Parthey den Durchzug ge- ,statten wollen. 2°. Daß sie zu buchstäblicher Le- ,obachtung des Erbvereins bereit seyn. 3°. Daß -die Eidgenossen nicht gegen das deutsche Reich zdienen sollen. 4«. Daß durch die Erneuerung des jmayländische» Rapitulats die Erbvereinigung s

nicht im Geringsten verlezt worden. ,

In etwas gelinderm Tone sprach sezt der kaiser- ,llche Dottschafter. Er verlangte, daß der zwey- ;Heutige Ausdruck des Erbvereins durch Schied-richter von beyden Seiten ein fük allemal genau be- ,stimmt werden möchte. Zur Festsetzung der Neutra- ,lität versicherte er feyerlich, daß der helvetische Bo- ,den von den kaiserlichen Truppen verschont blei- ^ben sollte, wofern er nämlich auch von -den französ ^fischen Truppen verschont bleiben werde. Auch ,der französische Gesandte gab hierüber die tröst- ,lichste Versicherung. ,

Inzwischen kamen bey Friedlingen, unweit ZZa- ^stl, die Deutschen und Franzosen hart an einander. ,Den 15. Octob. drangen leztere bey Hüningen über ^den Rhein, da abends vorher das deutsche Lagerdurch Absendung verschiedener Detachementer ge-schwächt worden war. Die Franzosen waren 30 Ba-taillons und 40 Escadrons, die Deutschen aber 8ocxrMann stark. Anfänglich verursachten diese unterjenen eine Trennung; hernach verstärkten sich dir