Band 
[Zweyter Theil.]
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fertigten sie sich hierüber bey dem kaiserlichen Nott-schafter, jedoch ohne daß sie dadurch diesen zu be-sänftigen vermochten.

Mittlerweile hatten sich kaiserliche Truppenauf dem Friedlingerfeld bey Basel gegen Häningengelagert; sie konnten aber die Franzosen von derWiederaufbauung der Festungewerker in der Rhein-Insel und auf der Reicheseite keineswegs zurück-halten. *) Ganz unversehens überrumpelte derChurfürst in Bayern die Reichsstadt Ulm, öffent.lieh erklärte er sich für Frankreich, und zog gegenSchaffhausen und die österreichischen Waidstädte?Zu gleicher Zeit (den ro. Sept.) hatte der römi-sche Bönig Joseph die Festung Landau erobert;schon war der Graf d'Arco mit ioooo Mann bisnach waldshuk gekommen, in der Absicht, demMarschall von Latinar den Durchzug streitig zumachen. Bey dieser nahen Gefahr zogen die Bastler Misttz in die Stadt, und auf ihre Auffoderunghin erhielten sie sogleich eidyenößischen Zuzug.

Aus aufgefangenen Briefen entdeckte man, daßder Bayerfürst, vermittelst Eroberung der Wald-städte, sich mit dem französischen Kriegesheer unterdem Marfchall von villars vereinigen wollte. ZurBcschützung dieser waldstadte schickten die Bernerunter dem Feldobrist Frisching, sogleich 602a Mannab. Zur Besorgung der helvetischen Gränzen tratEnds Septembers eine gemeineidgenößische Taalei-stung zusammen. Auf dieser Tagleistung kündigteder Graf von Traukmannsdorf an, daß, weil die.

*) S. Larrey, Lom. VII. Vl!l.