Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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leistung zu Baden. Mit Gewalt wollten die refor-mirlen Aantone den Plan der Franzosen vereiteln;die katholischen Ran tone hingegen vermeinten,ohne Gefahr gleichgültig zusehen zu können. In-deß mußte der Badensche Untervogt dein Marschallvon Villars anzeigen, die Eidgenossen wünschtenseine Truppen von den Ufern des Sodensees ent-fernt. Auch legte man nach Lindau eine eidgenös-sische Besatzung- Der Bodensee und die Wald-städte wurden von den Rantonen befchüzt. So-wol mündlich als schriftlich beruhigte diese der Mar-schall von villars, wegen der französischen Trup-pen ; für seinen Trost erhielt er wirklich freyenDurchpaß, jedoch daß auf einmal nicht mehr alszwanzig Mann durchziehen, und vor ihrer Entfer-nung von den cidacnößischen Gränzen keine andrenachfolgen sollten. Um gleiche Zeit beschwerte sichder Marauis de Püysieux bey der Tagleistung,sowol über die wegen des Bodensees und der Wald-städte getroffenen Maaßregeln, als auch über dieHindernisse, welche dem französischen Kriegesheerin den Weg gelegt worden. Unterm 11, Jun. über-reichte er eine Klageschrift, des Jnnhalts: Dermögder Neutralität sowol, als des ewigen Friedens,und des XIVten Artikels in dem Dündtnisse vomJahr 1663, seyn die Eidgenossen zur Bewilligungdes Durchmarsches verpflichtet« Um so viel weni-ger waren diese zum Nachgeben geneigt, je mehrsie in den gegenwärtigen Umstanden von Frankreichgeschönt werden mußten. Auf einer neuen Taglei-stung (den 2. Jul.) Scharrten die Rantone auf derBeschirmung derwaldstädle, des Frickthals, und