Band 
[Zweyter Theil.]
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vor-der Stadt Rsnstanz. Nicht weiter sprach jeztder französische Lottschafter von dem verlangtenDurchzug. Denselben suchten die Franzosen nun-mehr durch Italien und durch das Tyrol. Schondrangen in diese leztere Gegend bayerische und fran-zösische Truppen, und der Herzog von Vendömekam bis gen Trient. Der Herzog von Savoymsollte seine Kriegesvölker auch mit anrücken lassen;er weigerte sich aber. Dadurch gerieth er bey Frank-reich in Verdacht. Zum Unterpfand seiner Treuesollte er den Franzosen die Platze vercelli, Gusirund Nizza anvertrauen. Da er diese Forderungausschlug, so berufte der Herzog von Vendöme allesavoyschen Officiere in sein Gezelt, kündigte ihnenden Arrest an, entwafnete bey zzoo ihrer Solda-ten , und erklärte sie zu Kriegsgefangenen. Auf dieNachricht hievon ließ der Herzog von Savoyen(den Z. October) zu Türin alle Stadtthore beschliestsen; vor die Wohnungen des französischen uud spa-nischen Gesandten wurden Wachen gestellt, und alleFranzosen, die sich in der Stadt befanden, von je-dem Rang und Beruf, sahen sich zum Arrest verur-theilt. Oeffentlich erklärte sich der Herzog gegenFrankreich; auch schickte er einen Gesandten in dieEidgenoßschaft, um sich über den König zu be-schwchrcn und gegen ihn Hilfe zu suchen. Auf derTaglcistung sah er sich sehr heftig von dem franzö-sischen Lottschafter bestricken; wirklich erhielt ernoch keine Erklärung. Zu Lern drang er auf fol,gcnde Puncte: i°. Dieser Kanton soll das Chablaisbeschützen. 20. Eine Anwerbung gestatten. z°. Densavoyschen Galeern den Hafen zu Morges offen be-