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- lind anerbot nunmehr die Neutralität nicht nur für; Chabiais und Faußignr, sondern auch für Mout-
- meliern. Die Bantone verlangten sie für das§ ganze Hcrzogthum. Theils Mangel gleichförmigerc Maaßregeln , theils der siegreiche Fortgang der fran-
- zöstschcn Waffen vereitelten ihre Entwürfe. Auf ein-r mal sank der Trotz der Franzosen durch ihre Nies
- Verlage bey Höchftetten, wie nicht weniger durch
- die innern Unruhen im Reiche. Von dem Auf-r stände der Rammisards in den Levennes verspra-
- chcn sich die Alltirte beträchtlichen Vortheil. Im» Julius oder August 1704. warf sich ein flüchtiger> Trupp der französischen Enthusiasten, Unter An-§ führung des Lavaliers, in das pays de Vaud.c Cavalier war eines ihrer vornehmsten Häupter, und
- der erste nach Roland. Der Marfchall von Vil-
- lars hatte sie neulich auseinander gejagt, doch mehr. mit vielversprechenden Worten, als mit dem Degen,r Den Cavalier gewann er, indem er ihm freye Reii-x gionsübung für die Einwohner in den Levennes,
und für seine Person ein Regiment versprach. Er
- trennte sich von Roland, der von keinen Anerbiertungen nichts hören wollte, es wäre denn, daß
, der König das Edict von Nantes wieder herstellen
- würde. Nicht sobald hatte Cavalier sich dem Mar-l schall anvertraut, als er sich in einem Befolg sah,r das ihn nicht viel besser als einen Kricgesgefange-r nen bewachete. Izt sollte er , mit feinem Obersten-
- Brcvet in der Tasche, nach Brisach geführt werden,
, um daselbst an die Spitze feines Regiments zu tre-
- ten. Es waren bey hundert Ramisards bey ihm;
, ungefähr drey Meilen von Mümpelgard beredete er