Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Rhein, Und bey finstrer Nacht urplötzlich über denBaolerschesi Boden, nahm den Weg hinter demPaß Angst, unter Liechstall, bey der Hülfen brücke,über das kleine Wasser der Ergetz, bey dem SiechemHaus St. Jacob über die Dirs, durch das Bruder-holz , und zur Seite von Binningcn fiel er insSundgau; beym Rhein vereinigte er sich, vermittelsteiner Schiffbrücke, mit den Generalen Brüner und laTour. Schleunig zog ihnen der General dü Bsurgentgegen, und schlug sie bey Rumersheim. Der Ge-neral Brüner selbst blieb unter den Todten. DcxGenera! Mercy aber rettete sich mit wenig Leutenüber Rheinftlden nach Freyburg. Unqeachtet dieBastler diesen plötzlichen Durchzug unmöglich hattenverhindern können, so erlitten sie hierüber nichts de-stoweniger von den Franzosen den bittersten Dor-wurf. Auch von diesen sahen sie sich mit gewalt-samem Ueberfalle bedroht; man hielt ihre Frucht-gefälle und Einkünfte im Sundgau zurück, undsperrte der Stadt die Zufuhr. Umsonst, daß sichhierüber die Rantone sowol bey dem französischenals bey dem kaiserlichen Gesandten besihwehrtenSie sahn sich genöthigt, in die Stadt Basel, nachAngst und an die Hülfenbrücke eidgenößische Be-satzungen zu legen. Bald wieder wurden sie, beyabnehmender Gefahr, wolbeschenkt nach Hause ge-schickt. Nur bey Angst blieb noch einige Mann-schaft. In die sechs Jahre lana aber blieb den Bastlern von Seite Frankreichs die Zufuhr gesperrt; hin-gegen wurde sie ihnen von deutscher Seite geöffnet.

Indem wir indeß die unruhigen Bewegungen be-schreiben , welche die spanische Erbfolge in der Eid-

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