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genoßschast hervorbrachte, so dürfen wir ähnlicheBewegungen in dem pündtnerlande nicht ganz vonLeygehen. Im Grunde war es das gleiche Spiel/nur von einer andern Seite und von andern Per-sonen gespielt. Gleichwie bey den Kantonen derGraf von Trautmannsdorf, so beförderte bey denIII. pündten der Baron von Rost das Interessedes wienerschen Hofes. Zur Vereinigung mit May-land forderte dieser Hof die Oefnung der rhätischenPasse; Zur Hinderung solcher Gemeinschaft drangder Bourbonische Hof auf Verschliessung derselben.Auch dießmal hieng in Pündten die eine Partheyauf Seite des Kaisers, die andere auf Seite vonSpanien und Frankreich. Eine dritte Parthey woll-te neutral seyn. Wenn auch überhaupt diese leztereParthey die Oberhand behielt, so neigten sich dochsonst die Herzen noch mehr auf österreichische alsauf spanisch - französische Seite. Vielleicht, daßman diese Denkart einigen der angesehensten Kan-tonen abgelernt hatte; vielleicht war auch eine un-tergeordnete Triebfeder, besonders für den gemeinenMann in den reformirtcn Gerichten, daß der Bi-schof von Como an die seinem Bezirk unterworfe-nen Kirchen in dem veitlin den Befehl eigner Beth-stunden vor das wol der neuen, spanisch - may-ländischen Regierung hatte anschlagen lassen.
Beym Mangel ausführlicherer Nachrichten, schran-ken wir uns auf den Maßnerschen Prozeß einThomas Masner, ein angesehener Rathsherr zuChur, war wegen seiner Anhänglichkeit an Oester-reich, bey dem französischen Bottschafter in Ungna-de gefallen. Nasners Sohn, ein junger Mensch