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den sie von den weit zahlreichern, katholischen Ge-meindsgenossen vielfältig gestöret. Im Märzen 1700ließ der Meßpriester ihnen ankündigen, sie solltenin Zukunft keine Prediger zu sich berufen, vielweniger sich in den Sinn kommen lassen, eine eigneRirche zu bauen Wer es unter den Reformirtenwagte, hierüber Einwendungen zu machen, denwies man mit Schlägen und Scheltworten ab. Siewendeten sich an die beyden andern Pündte undan die reformirten Gemeinden des obern Bundes,um eine gänzliche Absonderung von den Katholikenzu suchen. Schon fiengen sie an, ihre Alpen undihre Häuser nur mit Dienstleuten von ihrer eignenReligion zu bestellen. Auf dem Bundestag imMaymouat 1701. wurden zween reformiere undzween katholische Schiedrichter (Sätze) verordnet,welche zu Jlanz die Sache gütlich beylegen sollten;sie brachten aber nichts zu Stand als einen Entwurffür die bevorstehende Alpfahrt. Nicht nur thatendie Katholiken diesem Entwurf kein Genüge, sienahmen auch den Reformirten alles Vieh mit Ge-walt weg. Hierauf begaben sich im Namen gemei-ner III. pündre obige Schiedrichter von neuemauf Sagans, mit dem Auftrag, daß sie entwederalles in den vorigen Stand stellen, oder widrigen-falls den Reformirten die Absonderung erleichtern,und für sie einen Platz zur Erbauung einer Rwcheauszeichnen. Die Widerspenstigen werde man alsEtöhrer des Landesfriedens bestrafen; und / wofernsie Gewalt brauchen, sie durch Gegengewalt zähmen.Die Abgeordnete indeß erhielten nicht einmal, daßman sie anhörte. Die Reformirte unter diesen Ab-