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die Toggenburger, vermög des gräflichen Test«ments, noch größere verreyung, Von der Wittwedes Grafen wurden diese Behauptungen besinnen.Auf Seite der Wittwe trat n die Zürcher / auf Sei-te der Toggenburger die Schweizer und Glarner.Auf einer eidgenoßischen Tagieistung zu Luccrnim Jahr 14z/. ergieng hierüber folgender Rechtsspruch: „ Der Graf habe by sinem lebenden Lib, zu„ den Aiten da er das wol thun möcht, mit gutem,2 Rat, denen von Schwytz vnd den Sineu von„Tokkenburg die sundere Gnad gethan, daß leztcrr„ nach sinem Tod mit den erster« ein ewig Land„recht annehmen sollten, worin ouch sine Grmch„lin, mit ettlicher jrer Fründe und Räte Ratgd„willigt, u. s. w.»
Durch ein solches ewiges Landrecht mit einem umabhanglichen Kanton glaubten sich die Toggenburgerbeynahe zu freyen Eidgenossen erhoben. Vor al-lem aus also schlössen sie unter sich selbst eine Neubindung, den Landeseid: „ Einander Treu und„ Wahrheit zu halten, Leib und Gut retten zu heb„fen, je einer von dem andern Recht zu nehmen-„wo der Angesprochene seßhaft ist, jeder den andern„zu schätzen bey Freyheit und Briefen, doch jedes„Herrn Rechten ohne Schaden. „ Hierauf tratensie in ein Landrechl nicht allein mit Schweiz, son-dern , auf Einladung dieses Kantons, auch mirGlarus. Wegen der hierüber entstandenen Unruhenwurde dieses Landrccht erst im Jahr 1440. in cuiInstrument zusammen.rechst. Der Jnnhalt dessel-ben laßt vermuthen, daß die verbündete Parteyenungefähr gleich frey und unabhängig gewesen, d»