Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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durch allerley Verblendungen zog er fie auf Seitedes Abbten. Für diesen war keine Gemeinde sowichtig als Masnang; nicht nur war sie ansehnlichund zahlreich; auch hieng von ihr das ganze untereAmt ab; sie konnte dem Land alle Hilfe von Seitedes Zürichergebiets abschneiden. Gegen W)?I unddem Hunnnelwald hielt der Abbt sich hinreichendbedeckt. Er durfte also nur noch von Masnang herbedeckt seyn. Diese Gemeinde sollten der PaterDenietrius und der Prälat von Fischingen, oderdessen Kanzler gewinnen. Um aber das Spiel vordem Hauptmann Reller zu püschwyl zu verbergen,stellte sich der Priester daselbst, als wäre er weitmehr dem Volk als dem Fürsten ergeben Nichtsdestoweniger ließ er geschehen, daß obiger PaterDemetrius, nebst dem Kanzler von Fischingen,und dem Statthalter Gcms von St. Gallen, nachvollendetem Gottesdienste die Gemeinde zu Mastnang zur Aussöhnung mit dem Abbt aufforderten.Bevor man sie einer Antwort würdigte, verlas mandas Mandat des Landraths, und wies sie an diessen. Der Priester aber bestieg die Kanzel und woll?te die Stimmen zählen. Izt entstand ein Tumult,Ein Verwandter des Landweibcls Germann faßteden Landrath, Uli Brändli, die vornehmste Kreastur des Abbts in der Gegend, bey der Gurgel, undklopfte ihn derb ab. Man hatte eine durchgängigeSchlägerey zu besorgen. Die Abgeordnete desAbbts und der Priester fanden für raihsam, sicheilends aus der Kirche zu flüchten. Der Staksthalier wollte Frieden gebieten, allein er schwieg,als ihm der Prügel bey den Obren vorbeyflog. Das