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ihrer Sicherstellung erlauben möchte/ sich der Rlö-ster Gt. Johann und Nlagdenau zu bemeistern.Gern oder ungern ward nach langem Widerstandhiezu die Erlaubniß gegeben. Wenn die einen durchVerhinderung eines solchen gewaltsamen Schrittesdem völligen Ausbruch des Krieges vorbeugen woll-ten / so hosten die andern durch diesen gewagtenSchritt die endliche Beylegung des Geschäftes zubefördern. Wie auch der Erfolg seyn würde, sofand mani nöthig, vor der Ausführung des Vorha-bens Truppen an die Gränzen zu legen; nurmachte man sich Bedenken, das Thurgäu mit berwafncter Hand zu betreten. Endlich beschloß man,die Hilfsvölker von Zürich aus über Elgg , Eich«licon und Rickendach ziehen zu lassen, um von daheroffenen Paß zu behalten Nabholz rechte hieraufauf die Tagleistung nach Baden; das lbst wurde vonden Lerner-Gesandten der Schluß von Zürich be-stätigt; auch gut befunden, daß die beyden Vorortezur Ausführung des Unternehmens eine Summevon looo Reichsthalern darschicßcn sollten.
Auf der Tagleistung hielt der französische Sott-fthafier, Graf dü Lüc , an sämmtliche Kantone«ine Predigt über die Eintracht, als die Grundlageihrer Erhaltung. Zugleich w-rnte er sie vor demHaus Oesterreich, und stellte hingegen seinen Kö-nig, als ihren treuesten Freund vor. In Betref decTogqenburger-Händel beschrieb er jede fremde E n-mischung als äußerst gefährlich. Einige argwohn-ten , durch diesen neutralen Lon habe er die refor-mieren Kantone verführen wollen, daß sie zuleztihn selbst zum Mittler erbeten.