Band 
[Zweyter Theil.]
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Mit obrigkeitlichem Auftrag begab sich Nabhotzins Toggenburg zurück. Daselbst erwartete er we-gen Einnahme der Riöfter die lczte Ordre vonZürich und Lern. Bevor sie noch anlangete, er-hielt schon zum voraus das schwäbische Rreiscon-vent zu Ulm eine Gesuidtschaft von dem Bischofzu Ronstanz, mit der Nachricht, Zürich und Bernschicken eine Besatzung nach schein am Rhein; zurSicherstellung der Gränzen werde es also nothwen-dig seyn, daß von den Kreis Regimentern in derNähe etwa ; bis 600 Mann an die Gränzorte ge-legt werden. Wirklich brachte es der Bischof, demes nur um sein eigenes Interesse und um das In-teresse seiner Parthey im Toggenburg zu thun war,durch eitele Vorspiegelungen dahin, daß unverzüglichvon dem Kreisconvent an den Herzog von Witten-Herg geschrieben ward.

Unterm 8> April erkennte der geheime Rrieges-rath in Zürich, das Elggauercorps von r8 Com-pagnien zu Fuß und z zu Pferde, welches schon imJahr 1708- projectirt worden, sollte noch mit io an-dern Compagnien zu Fuß und 2 zu Pferde verstärktund unverzüglich nach EIgg geschickt, besondersaber 2 bis zooo Mann zur Einrückung ins Tog-genburg bestellt werden. Ueber diese leztcrn 2 biszooo Mann erhielt Obmann Bodmer das höchsteCommando. Auch Bern hatte 4200 Mann zu Fußund 400 zu Pferde, mit erforderlichen Munitionund Proviant, in Bereitschaft. Sor--fa tig zog manin Berathschlagung, wie zwischen den beyden Vor-orten überhaupt, und besonders auch zwischen denKriegeshaufen zu Rüst, Grünmgen und wudden-

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