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stanz- daß er nicht langer den Gottesdienst hindere,widrigenfalls werde man andere Kirchen besuchen.Unterm 12. April erschien das ToggenburgischeRriegsmantfest. Im Namen beyder Vororteschickte man eine Apologie des ganzen Verfahrenssowol an den Adbt als an die katholischen Rawtone. In ihrer öffentlichen Kriegescrklarung ver-sicherten Zürich und Lern: Daß sie keine andereAbsicht haben, als die Wiederherstellung der Ruheim Toggenburg, daß sie weit entfernt seyn, irgendeinen von den Kantonen auch nur im Geringsten zukranken, und daß sie sich aufrichtige, gütliche Ver-mittlung niemals werden entgeaen seyn lassen.
Au gleicher Zeit, den 12. April, machte Nabholzim Toggenburg alles fertig zum Sturm auf das Klo-ster Magdenau. Unmittelbar vorher machte derMann, in dessen Haus die Truppen versteckt lagen,aus Antrieb seines Weibes, Schwierigkeit zur lan-gem Beherbergung dieser Truppen. Das scheue Eh-paar ward hierauf in sichere Verwahrung genommen.Von dem wirklichen Angriff zog sich Nabholz mitGermann nach Lichtenfteg zurück, um von da ausmit dem Oberift-Lieutenant Edelmann über dasganze Land und über alle Posten desselben ein wach-sames Auge zu haben. Den iz. April geschah inbeyden Klöstern der Angriff mit gutem Erfolge ZuMagdenau wurde Vogt Lieber, ein Hauptauswiegler gegen den Landrath, gefangen genommen.Sogleich auf die Nachricht von dieser Klostereinnahntließ Bollinger den Landsturm ergehen; er wolltesich des untern Amtes bemächtigen, von Ober-glatt aber schlug man ihn zurück nach Sisthwyll