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schweil, in dem Freyenamr u. s. w. die offeneGemeinschaft am besten gesichert seyn könne.
Unter diesen Bewegungen verreisetcn, ohne dengewöhnlichen Abscheid, alle Gesandte auf der Tagsleistung zu Baden, die einen voll Bestürzung, dieandern voll Unmuth , die Gescheutem mit gegleiß-neter Miene. Nur blieben noch die Verner und Züri-cher. Diese hatten sich vorher zu gütlicher Unter-handlung, des Toggenburgs wegen, wiederholt an-erboten. Die sämmtliche katholische Gesandte aber,und einige aus ihnen ziemlich spöttisch, weigertensich unter dem Vorwande mangelnder Instruktion;die V. katholischen Baritone verriethen heiter ge-nug ihre Partheylichkeit für den Abbt zu St. Gallen.Seit geraumer Zeit herrschten geheime Unterhandlun-gen zwischen der Abbtey und den Kantonen Schweizund Glarus. Zürich und Lern traten folglich auchin einseitige Unterredungen, theils unter sich allein,theils mit den übrigen, reformirten Kantonen, je-doch mit den leztern immer nur im allgemeinen undüberhaupt. Durch Gesandte wurden die Stadt St.Gallen und AprmzeU außer Moden, um Bey-hilfe und wachsames Aufsehen ersucht. SchultheißWtllading von Lern kam persönlich aufzürich, umdaselbst mit dem geheimen Rath in fernere Berath-schlagung zu treten.
Mittlerweile hatte, der Abbt in seiner alten Land-schaft alle Brücken und paff' besezt Auf seinenAntreib schickte der päbstliche Nuntius den katholi-schen Landräthen im Toggenburg eine förmliche Ex-kommunikation zu, man wies sie aber mit Protestartion ab. Auch erinnerte man den Lischofzu Ron-(II. Theil.) M m