Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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boten schickte er von allem vorgefallenen Nachrichtsowol auf Zürich als nach Elgg an den GeneralBodmer, mit der Bitte an diesen, daß er, so-bald immer möglich, auf Schwarzenbach anrückenmöchte. Mittlerweile hatte Öodmer an den Thür-gallischen Landvogt/ Heinrich/ aus dem KantonZug, nach Frauenfeld geschrieben/ daß er wegenPostirung der Truppen an die Gränzen des Thur-gäus unbesorgt seyn sollte / indem sie, ohne abge-drungcne Nothwehr / daselbst nicht den geringstenSchaden thun werden. In gleichem Ton antwor-tete er, auf ihre Wehklagen / der Aebbtißin vonDäntkon.

Während dieser Unruhen im Toggenburg langte zuZürich ein Schreiben des Abbts an. In demselbensagte er / daß er verschiedene Kirchspiele des unternAmts im Toggenburg / die zu ihrer Pflicht zurück-treten/ zu Gnaden wieder aufnehme/ auch jeder-mann bey seinen erweislichen Freyheiten zu schir.me» geneigt sey. Ohne Zweifel/ fahrt er fort/wird diese Nachricht dem Kanton Zürich, als wah-ren Schutz- und Schirmherr« der Abbtey erwünschtseyn. Am Ende beklagte er sich über einen gewissenBürger von Zürich, Namens Johann Ulrich Nab-holz; derselbe wiegle das Volk auf/ und/ ob Gottwolle/ werde er doch hiezu keinen Auftrag von Zü-rich erhalten; also ersuche er / daß man diesen Mannvon seinem unbefugten Beginnen abtreiben wolle/u. s. w. Unter gleichem Oatum vom 12. April schriebauch der Prälat von Fijilniiyen / und beschönigte/so gut er mochte / seine Einmischung in diese Tog-gcnburgische Händel. Zur Ausweichung unnöthigelk