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Federkrieges wurde weder dem einen noch dem an-dern Antwort gegeben. Hingegen rechtfertigte manden kriegerischen Anmarsch in besondern: Schreibensowol gegen die kaiserlichen und französuchen Ge-sandten, als auch gegen Nasil, Schaffhausen,Viel und Müllhausen, mit Ansuchung guten Ra-thes und Beystands. Ein ausführlicheres Schrei-ben ließ man an Reformirt Glaruo abgehen, mitfeyerlicher Versicherung, daß die beyden Vorortenichts minder im Sinn hatten, als erwähnten Kan-ton IN seinem Toggcnbmgischen Landrecht auchnur im Geringsten zu kranken.
Den iz. April forderte der Abbt von St. Gallenden Kanton Glarus, und vermuthlich auch damalsschon alle katholischen Stände in der Eidgenoßschaftju thätlicher Hilfe auf. Noch an gleichem Abend er-hielt Zürich ein Schreiben von dem kaiserlichenLottschafrer, mit Bitte, daß man alle Feindselig-keiten aufschiebe, unter Anerbietung seiner Vermitt-lung, widrigenfalls weder sein hoher Principal nochdas ganze Reich der Fortsetzung des Krieges in derSchweiz gleichgültig zusehen könnten. Ohnehin ha-be in dem gegenwärtigen Zeitpunkt jede Bewegungin Europa den bedenklichsten Einfluß auf die allge-meine Friedenshandlung zu Uelrecht, u. s. w.
Im Toggenburg wurde der Schauplaz nichtsdestowemger von Tag zu Tag kriegerischer. Sowolzu Magdenau als zu St. Johann wurde die Krie.gcsordrc schlecht beobachtet. In lezterm Orte leer-ten die Sieger zwar nur den Weinkeller, am er-stem Orte liefen (während daß die Männer demversteckten Kriegesvorrath nachspürten) haufenweise