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Platz auszusuchen, und ihnen aus der umliegendenGegend Wein und Fleisch zukommen zu lassen. Mü.de und trunken sanken sie bald in tiefen Schlaf ein.Die Kriegeszucht wurde so wenig beobachtet, daßMajor Ulrich, eigenmächtig und ohne NabholzensVorwissen, mit 400 Mann nach Hanau, ( wie erwähnte) gegen den entronnenen, jünger» Bollin-ger, loszog. Nabholzen war bange für Ulrich,sonderheitlich da die Nacht einbrach und diesem dieWege unbekannt waren. Er eilte ihm also zumBeystande mit 200 Mann nach. Nirgends keinBollinger. Spät und abgemattet kehrte man alsoins Lager zurück. Nabholz besiegte seinen Schlum-mer , patrouilliere und bemerkte, wie jenseit derThür alles in Bewegung war, und die Untertha-nen des Abbts von allen Seiten her auf wyl zo-gen. Indeß sah er sein Lager vor Ueberfall sicher;um so viel eher gönnte er seinen Leuten den Schlum-mer , da sie ohnehin wegen Ermüdung und Trunken-heit zu jeder Unternehmung untauglich waren. Indem Züricherschen Haupt! ager bey Ricken back be-sorgte man in der Nacht einen Ausfall der Weiler.Die Desorgniß war unbegründt. Um Mitternachtholte man einen Ueberläufer ein; er gestand, daß erhätte zum Feind nach Wyl übergehen wollen, undward festgesezt; allein bey dem nachher plözlich er-folgten Rückmarsch ward sein Verhör eingestellt, under selbst überall vergessen. Aus Mangel an Pro-viant zog sich das Zürichersche Heer nach Eschli-kon zurück. Umsonst war es, daß Nabhol; nochso lebhaft vorstellte, dieser Rückzug sehe einer Fluchtgleich; umsonst, daß er feine eignen Lebensmittel